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23.10.2017

Verkehrsbehinderungen in Holzminden in der Straße „Neue Straße“  zwischen „Haarmannplatz“ und „Karlstraße“ halten noch an.

Die Arbeiten sind ursprünglich aufgenommen worden, um Gashausanschlüsse, insbesondere Hausabsperrarmaturen im Straßenkörper, zu sanieren. In Rahmen der Ausführung dieser Arbeiten musste auch die Hauptleitung stellenweise freigelegt werden, dabei stellte sich heraus, dass die Hauptleitung im Abschnitt „Haarmannplatz“ bis „Bgm.-Schrader-Straße“ sanierungsbedürftig und komplett zu erneuern war.
 
Diese Arbeiten konnten nur mittels offenen Rohrgraben durchgeführt werden. In dem zu erneuernden Leitungsabschnitt waren auch alle Hausanschlüsse neu zu erstellen. Dadurch erweiterte sich der Arbeitsumfang erheblich. Die Durchführung weiterer Maßnahmen wie z.B. die Sanierung von Kanalschächten oder auch aufwendige Erneuerung der Hausanschlüsse eines gewerblich genutzten Gebäudes war aufgrund der entstandenen Bausituation in der Straße unbedingt im Rahmen der Maßnahme mit durchzuführen.
 
Im Bereich der Baugrube „Neue Straße“/Einmündungsbereich „Böntalstraße“ ergab erst durch die Freilegung der Leitungen in dem Bereich die Möglichkeit, mittels eines Relinigverfahren (Rohr-in-Rohr-Verfahren) durch eine nicht mehr genutzten Leitung  den „Haarmannplatz“ zu queren, ohne im offenen Rohrgrabenverfahren zu arbeiten. Dadurch konnte eine große Zeit und Kostenersparnis erreicht werden und noch größere verkehrliche Probleme vermieden werden. Das geplante Ende der Bauzeit wurden jeweils am aktuellen Stand des bekannten Sanierungsbedarfs ausgerichtet und in einem zeitlich engen Rahmen gehalten. Dies machte dann auch durch neue Erkenntnisse ein mehrfaches Anpassen der Bauzeit erforderlich. Die zur Zeit sehr gute Baukonjunktur hat auch dazu beigetragen, dass nicht immer alle notwendigen Ressourcen kurzfristig zur Verfügung standen. Der zeitliche Ablauf der jetzt noch anstehenden Arbeiten ist zeitlich sicherer zu planen und ist für den 31. Oktober 2017 terminiert. Hier kann nur noch das Wetter eine Rolle spielen, da die noch anstehenden Arbeiten überwiegend aus Asphaltbetonarbeiten bestehen, hierfür ist Regenfreiheit erforderlich.
 
Die Stadtwerke Holzminden GmbH kann den Unmut einiger Bürger über die Länge der Bauzeit verstehen, aber durch den nicht am Anfang der Baumaßnahme geplanten und absehbaren Umfang der Arbeiten ergab sich dieser wesentlich längere Zeitraum als ursprünglich geplant zwangsläufig.

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