Trinkwasserversorgung Samtgemeinde Bevern
Aufgabe des Eigenbetriebes Wasserversorgung ist die Versorgung der Grundstücke im Samtgemeindegebiet mit Trink- und Brauchwasser.
Der Wasserbedarf der Samtgemeinde wird durch zwei Tiefbrunnen sowie eine Oberflächenquelle gedeckt. Der Ortsteil Dölme wird durch den Wasserbeschaffungsverband Ithbörde mit Wasser versorgt. Für die Mitgliedsgemeinde Negenborn wird von den Stadtwerken Stadtoldendorf Wasser bezogen. Außerdem besteht eine Vereinbarung mit der Stadt Holzminden über die gemeinsame Arsenreduzierung des Trinkwassers der Stadt Holzminden und der Samtgemeinde Bevern.
Das Rohrnetz hat insgesamt eine Länge von 83,9 km. Für das Samtgemeindegebiet stehen 7 Hochbehälter und 2 Brunnen zur Verfügung. Die Hochbehälter
haben ein Speichervolumen von 2.175 m³.
Insgesamt werden ca. 6.850 Einwohner mit Frischwasser versorgt.
Das von den Eigenbetrieben gelieferte Wasser ist immer einwandfreies Trinkwasser gemäß den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Ständig werden
unterjährig Proben gezogen und von Wasserlaboren analysiert. Die Überwachung der Trinkwasserqualität obliegt dem Gesundheitsamt des Landkreises
Holzminden.
Für den Bereich der Samtgemeinde Bevern gelten folgende Härtebereiche:
Bevern, Lobach Härtebereich 2 Wasserhärte 8,5° dt.
Golmbach, Holenberg Härtebereich 3 Wasserhärte 17,5° dt
Lütgenade und Reileifzen Härtebereich 2 Wasserhärte 10,5° dt.
Negenborn im Bereich zwischen
Neue Straße, Deenser Straße und
Am Forstgarten
übriger Ortsbereich Negenborn Härtebereich 3 Wasserhärte 17,5° dt
und Amelungsborn
Dölme Härtebreich 2 Wasserhärte 12,1° dt.
Uranwerte
Die Uranwerte im Bereich der Wasserversorgung Bevern liegen unter dem Leitwert des Umweltbundesamtes von 10 μg/l:
Bevern, Lobach
Golmbach, Holenberg 1,9 μg/l
Lütgenade und Reileifzen 1,9 μg/l
Negenborn im Bereich zwischen 1,8 μg/l
Neue Straße, Deenser Straße und
Am Forstgarten
übriger Ortsbereich Negenborn 1,9 μg/l
und Amelungsborn
Dölme 4,3 μg/l